Die seit anderthalb Jahren gemeinsam vom Erziehungsdepartement und dem Gewerbeverband Basel-Stadt geführten Kampagne «Lehrstellen – Basels Zukunft» wurde erfolgreich abgeschlossen. Ein Höchststand an Lehrstellen wurde erreicht.

Höchststand an Lehrstellen

Ende Oktober 2009 wurden im Kanton Basel-Stadt insgesamt 5'452 Lehrstellen gezählt, eine Zahl so hoch wie letztmals vor zwanzig Jahren! Ein hervorragendes Zeichen für die Attraktivität und die Anpassungsfähigkeit des dualen Berufsbildungssystems. Dank ging an die Lehrbetriebe, die Ausbildungsverantwortlichen, das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie, die Christoph Merian Stiftung Basel und den kantonalen Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, welche die Kampagne finanzierten.

Viele neue Lehrbetriebe

Ziel war die Erteilung von 150 neuen Ausbildungsbewilligungen an Firmen in Basel-Stadt. Die Fachstelle Lehraufsicht des Erziehungsdepartements erteilte von August 2008 bis Oktober 2009 insgesamt 232 neue Bewilligungen, davon 96 an Firmen, die sich erstmals an der Ausbildung von jungen Berufsleuten beteiligen. Damit wurde sowohl das Ziel weit übertroffen als auch ein absoluter Spitzenwert erreicht!

Attestlehrstellen: Ziel erreicht

Ein weiteres Ziel war, in Basel-Stadt das Angebot an zweijährigen Berufslehren mit eidgenössisch anerkanntem Berufsattest auf total 400 zu erweitern. Das wurde Ende Oktober mit einem Gesamtbestand von 401 Attestlehrstellen erreicht. Somit stehen nun jährlich 200 Attestlehrstellen für Schulabgängerinnen und Schulabgänger aus dem Grundniveau der Basler Volksschule zur Verfügung. Wenn die jungen Leute diese Chance nutzen, können sie sich während zwei Jahren ein solides Fundament für ihre berufliche Karriere bauen.

Nicht alle packen die Chance

Nicht alle Jugendlichen erkennen die Chance, welche eine Berufslehre eröffnet. Namentlich diejenigen ausländischer Herkunft sind in der Berufsbildung untervertreten. Trotz der Kampagne, welche diesem Aspekt ein besonderes Gewicht gab, absolvieren heute nicht mehr junge Migrantinnen und Migranten eine Berufslehre als vor zwei Jahren.

Wie geht es weiter?

Die Integration aller Jugendlichen in eine nachobligatorische Bildung, auch derjenigen ausländischer Herkunft, ist ein Ziel, welches das Erziehungsdepartement und der Gewerbeverband mit nicht nachlassender Energie weiterverfolgen werden. In einer künftigen Berufsbildungskampagne wird der Fokus auf diese Jugendlichen und ihre Eltern sowie auf die Lehrpersonen an der Volksschule gelegt werden müssen. Zu viele erkennen den Wert und die Chancen, welche die vielfältigen Berufsbildungswege bieten, noch nicht.

Kontaktadresse:

Gewerbeverband Basel-Stadt
Reto Baumgartner, Leiter Berufsbildung
Elisabethenstrasse 23
4010 Basel
Telefon 061 227 50 05
r.baumgartner@gewerbe-basel.ch







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