Persönlicher Dank an langjährige Lehrbetriebe
Im Rahmen der laufenden Kampagne «Lehrstellen – Basels Zukunft» lud der Gewerbeverband Basel-Stadt zusammen mit dem Amt für Berufsbildung und Berufsberatung Ende April zu einem Dankesapéro für Unternehmen und Betriebe, die sich seit mehr als 10 Jahren an der Ausbildung von Lernenden beteiligen.
Über 100 Lehrmeisterinnen und Lehrmeister folgten der Einladung zum Dankesapéro in die Bar Rouge im 31. Srockwerk des Messeturms. Regierungsrat Christoph Eymann überbrachte in einer Ansprache den langjährigen Lerhrlingsausbildnern den Dank der Basler Regierung für die jahrzehntelange Ausbildungsleistung. «Ihre wichtige Arbeit ist nicht selbstverständlich und wir dürfen diejenigen Ausbildungsbetriebe, die sich schon seit längerer Zeit in der Ausbildung von Lernenden engagieren, nicht vergessen» , betonte Christoph Eymann. Der Erziehungsdirektor lobte die enge Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverband als einzigem Wirtschaftsverband, der sich so stark im Bereich der Lehrlingsausbildung und der Schaffung von Lehrplätzen engagiert.
Engagement zahlt sich aus
Gewerbedirektor Peter Malama wies in seiner Rede auf die Wichtigkeit der Berufsausbildung von Jugendlichen hin und mahnte eindringlich, dass sich fehlendes Engagement für die Jugendlichen in wenigen Jahren rächen kann. « Die sozialen Folgelasten der Jugendarbeitslosigkeit und der Fürsorgeabhängigkeit junger Menschen sind gravierend für unsere Gesellschaft». Deshalb, so Peter Malama weiter, sei die Arbeit der Lehrmeisterinnen und Lehrmeister von uns allen nicht hoch genug einzuschätzen.
Abgerundet wurde der Dankesapéro in der Bar Rouge von einem Talk, an dem die Polymechanikerin Nicole Lüscher und ihr Lehrmeister Stephan Burri von den Erfahrungen einer Frau in einem typischen Männerberuf berichteten. Irmgard Behret – Leiterin des Tagesheims Jungstrasse – schilderte, was ihr Lernender Nikolai Zaugg als Mann in einen typischen Frauenberuf einbringen kann.

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